04.10.2021  |  Aktuelles  |  ProBa sports GmbH

Spannendes Spiel in der Lina-Radke-Halle

Aufholjagd der Wizards wird nicht belohnt

Neue Heimspielstätte, neue Umgebung und ein neues Team, das sich vor einer sehr schönen Karlsruher Kulisse präsentierte. Vor 713 Zuschauer begannen die Karlsruher sehr nervös und zerfahren gegen zielstrebige Gäste aus Koblenz. Mit sehr viel Zurückhaltung in der Offensive konnten die Wizards, um Kapitän Rouven Roessler, zunächst kaum bis zum Korb gelangen. Intensität und Wille waren eigentlich spürbar, jedoch fehlte die letzte Konsequenz in der Offensive. Das erste Viertel ging damit mehr als deutlich an die Gäste aus Koblenz.

Am Anfang des zweiten Viertels taten die Wizards sich nach wie vor schwer, den Abschluss zu finden. Durch Einzelaktionen konnte der US- Amerikaner Richaud Gittens für Punkte und erste Lebenszeichen der Wizards sorgen. Nach und nach tauten die Gastgeber dann doch auf und übernahmen im dritten Viertel endlich das Zepter. Roessler, Thompson und Gittens führten nun endlich das Team und stellten die Koblenzer Verteidigung vor Probleme. Punkt um Punkt und durch die Zuschauer getragen, „fighteten“ sich die KIT Basketballer zurück ins Spiel. Mit einem 30:37, aus Karlsruher Sicht, gings dann in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begannen mit hoher Intensität, wobei die Gäste meistens den bessern Abschluss fanden und sich wiederum auf 36:53 absetzten konnten.

Im letzten Viertel gaben sich die Gastgeber damit jedoch nicht geschlagen und starteten noch einmal eine Aufholjagd. Coach Kristiyan Borisov stellte auf eine Zonen-Verteidigung um und die Wizards kamen wieder näher heran. Durch schnelle Punkte von Thompson, Hennen und Roessler schafften die KIT Basketballer die Punktedifferenz schnell unter 10 Punkte zu bringen.Die Verteidigung stand gut und die Wizards brachten sich wieder auf Schlagdistanz heran und zwangen bei 59:60 die Gäste zu einer Auszeit. Die darauffolgenden Minuten brachten nun sehr viel Spannung. Die Gäste, um Dominique Johnson, behielten an der Freiwurflinie Nerven und verwandelten alle vier Freiwürfe. Mit 64:68 und noch 47 Sekunden auf der Uhr konterte Roessler mit einem schnellen Dreier und verkürzte auf 67:68. Die Gäste ließen sich aber den Sieg nicht nehmen und erzielten die entscheidenden Punkte durch Shembari Phillips. Der letzte Dreierwurf durch Roessler fand das Ziel leider nicht und die Wizards mussten sich mit 67:70 geschlagen geben.

„Wir haben den Anfang leider verschlafen und im unmittelbaren Anschluss daran zu vorsichtig agiert. Danach haben wir gezeigt, was in uns steckt und haben die Halle zum Beben gebracht. Wir freuen uns sehr, dass so viele den Weg in die Halle gefunden haben und für uns fühlt sich dadurch diese Niederlage wie ein Sieg an!“, so Seatovic, der Geschäftsführer der Wizards.


Am 16.10., um 19:30 Uhr, erwartet die WIzards der nächste Kracher gegen die noch ungeschlagenen Dresden Titans.